64 Sportlerinnen und Sportler aus 17 Vereinen nutzten den
ersten Dan-Vorbereitungslehrgang des Jahres, um sich einerseits zu
vergewissern, ob der eigene Könnensstand für die nächste Dan-Prüfung in Ordnung
ist, oder um sich fortzubilden.
Deswegen hatten die drei Lehrgangsleiter Meister Rolf
Becking (8. Dan), Meister Roland Goese (7. Dan) und Meister Harry Vones (7.
Dan) im wahrsten Sinne des Wortes „alle Hände (und Füße) voll zu tun", um dem
Andrang gerecht zu werden. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten bereits
eine über 600 km weite Anreise hinter sich, bevor sie sich den kritischen
Blicken der Lehrgangsleiter stellten.
In bewährter Form wurden die Prüfungsteile Tul, Matsogi,
Kampfrichterwesen und Hosinsul vermittelt und die Prüfungskandidaten konnten
mit der Gewissheit die Heimreise antreten, dass sich der zeitliche Aufwand auf
alle Fälle gelohnt hat.
Mit
56 Sportlerinnen und Sportlern aus 25 Vereinen konnte der 4. Workshop in
Langenfeld die bisher höchste Teilnehmerzahl aufweisen, was vermutlich auch darauf
zurück zu führen ist, dass das TK die Anregungen der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer, die per Fragebogen ermittelt worden waren, nunmehr in ein
„Lehrgangs-Modulsystem" umgesetzt hat. Dies bedeutet, dass die Vielzahl der
Inhalte reduziert wurde, um weniger Input zu geben und mehr auf Details
eingehen zu können. Dadurch wurde auch die Gesamtlehrgangszeit reduziert.
Der spanische Trainer, Jose Ramon Viudes (7. Dan) hatte sich für das
25-jährige Bestehen seiner Kampfsportschule in Villajoyosa (ca. 15 km
südlich von Benidorm) etwas besonderes einfallen lassen: In
Zusammenarbeit mit dem Spanischen TKD-Verband wollte er einen in der
ITF bekannten Trainer verpflichten, um das Jubläum zu feiern. Seine
Wahl fiel auf den Vize-Präsidenten der ITF-Deutschland, Meister Kim-Lan
Ung (8. Dan).
Ein halbes Jahr nach dem ersten Lehrgang hatte ich erneut
die Möglichkeit, in Addis Ababa beim Äthiopischen Taekwon-Do Verband (EITA=
Ethiopien International Taekwon-Do Association) zu unterrichten. Bei meiner
Ankunft am Flughafen hatte sich im Vergleich zu meiner ersten Reise dorthin
eine noch größere Delegation zur Begrüßung eingefunden und ich hatte das Gefühl,
zu Freunden zurück zu kehren.