EM 2019 in Sarajevo - 3. Tag

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Am dritten Tag der EM durften auch die Senioren endlich in die Kampfwettbewerbe starten. Vereinzelt standen aber auch Disziplinen der Junioren auf dem Programm. Die Gewichtsklasse der Jungen bis 62 kg, wurde z.B. heute erst angesetzt und unser frischgebackener Weltmeister Anis Triqui war wieder mit von der Partie. Von der ersten Runde an ließ er durchblicken, wer der Chef in der Arena ist und bezwang einen Gegner nach dem anderen. Insgesamt musste er sechs Mal siegen, um einen weiteren Titel zu erringen. Sowohl das Halbfinale gegen einen Russen, wie auch das Finale gegen einen Engländer gewann er souverän jeweils mit 4:0 Kampfrichterstimmen.

Weiterhin erreichte Collien D’Amato im Kraftbruchtest der Mädchen die Bronzemedaille und freute sich riesig über einen Podestplatz.

Dann waren die Senioren dran. In der Gewichtsklasse bis 78 kg der Männer starteten Colin Adolfs im oberen Pool und Tobias Lenz im unteren und räumten alle aus dem Weg bis zum Halbfinale. Hier scheiterte leider Tobias an einem starken Gegner aus Finnland, wurde Dritter und errang somit die Bronzemedaille. Colin aber siegte auch hier und war dann nicht mehr zu stoppen – auch nicht im Finale. Der Finne konnte einfach keine geeigneten Mittel gegen den sehr erfahrenen Colin finden, der nach dem 4:0 Sieg nun zum achten Mal einen Europameistertitel im Kampf nach Hause tragen darf.

 

Weiter ging es mit Al Amin Rmadan in der Gewichtsklasse bis 85 kg. Hierbei wurde er als Vizeweltmeister in den ersten Pool gesetzt und sein Final-Kontrahent von Inzell, der Weltmeister aus der Ukraine, Danylo Demchyshyn, in den unteren Pool. Und so kam es wieder, dass beide ohne ernsthafte Probleme bis zum Finale vordrangen und sich somit wieder gegenüberstehen würden. Konnte Al Amin ihn diesmal bezwingen? Alle die auf eine schnelle Antwort gehofft haben, musste sich gedulden. Erst am Abend gegen 19:15 Uhr fand der Finalkampf auf dem Centerring statt. Und er wurde spannend – keiner der Beiden schenkte sich etwas und nach Ablauf der regulären Zeit stand es unentschieden. In der Verlängerung war der Ukrainer wieder der Glücklichere der Beiden und verwies erneut Al Amin auf den zweiten Platz. Dennoch war es wieder eine auserlesene Darbietung seiner kämpferischen Fähigkeiten bei einem internationalen Wettbewerb. Es kommen noch noch mehr…

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Medaillengewinner!

 

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